Verlagsinternes

Komm uns auf dem Weihnachtsmarkt besuchen

Wir haben ab heute bis einschließlich zum 1. Advent (28.11.) mit unseren Büchern einen Stand auf dem Kölner Weihnachtsmarkt im Stadtgarten. Wenn ihr in der Nähe seid, kommt doch mal vorbei. Über netten Besuch würden wir uns riesig freuen! (Mit dem Codewort „Schlehe” gibt es für jeden eine kleine Überraschung ;-))


Wo?
Stadtgarten Köln, Venloer Str. 40, 50672 Köln

Termine & Öffnungszeiten 2021:
täglich geöffnet vom 18.11. bis 23.12.2021
Montag bis Freitag: 16:00 bis 21:30 Uhr
Samstag und Sonntag: 12:00 bis 21:30 Uhr
Am Totensonntag (21.11.) erst ab 18 Uhr.

Coronahinweis:
Der Zugang zum Weihnachtsmarkt wird kontrolliert und ist nur für Genesene oder Geimpfte (2G) möglich.
(Gäste, die sich nicht impfen lassen dürfen, benötigen ein ärztliches Attest und (!) einen aktuellen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. Schülerinnen und Schüler bis 16 Jahren erhalten Einlass nach Vorlage ihres Schülerausweises, da sie mehrfach wöchentlich in den Schulen getestet werden.)



Wir werden erwachsen

Auf unserer 13-monatigen Reise mit dem Wohnmobil durch Europa haben wir einen Reiseblog über unsere Erlebnisse und Abenteuer geführt. Als sich dann so langsam der Verlag entwickelte, brauchten wir einen Webshop. Den haben wir ganz hemdsärmelig einfach bei Jimdo selbst aufgesetzt und darüber unsere Bücher verkauft.

Zum Start okay, aber wir haben schnell gemerkt, dass wir dort von den Funktionen an unsere Grenzen kommen. Auch waren wir nicht mehr ganz zufrieden mit unserem Logo, welches damals für die Reise entstanden ist. Kurzum haben wir uns entschieden, direkt den großen neuen Aufschlag zu machen: neues Design mit neuem Logo, professionelle Webseite mit Shop und unser erstes Verlagsprogramm. Wir sind als der WNJ-Verlag jetzt über wnj-verlag.de erreichbar.

Die Inhalte unseres alten Reiseblogs, aktuelle Beiträge unserer Autor:innen und Themen, die uns wichtig sind, befinden sich jetzt unter dem Punkt Stories. Zusätzlich gibt es für kurze Mitteilungen (so wie diese, die aber doch recht lang geworden ist :-)) den Bereich Neuigkeiten. Damit du über neue Stories, Neuigkeiten und neue Bücher von uns informiert wirst, trage dich einfach in unseren Mailverteiler (unten auf der Seite) ein.

Visionär und verantwortungsbewusst – So geht Nachhaltigkeit beim WNJ-Verlag

Wenn es um Nachhaltigkeit und Umweltschutz geht, liegt der Diskussionsfokus meist auf den Großkonzernen der gängigen Wirtschaftszweige – und das natürlich völlig zurecht. Da wären etwa die Verpackungsindustrie, die Automobilbranche und viele weitere. Doch hast du dir jemals darüber Gedanken gemacht, wie nachhaltig das neue Lieblingsbuch, das du in deinen Händen hältst, tatsächlich produziert wurde und welche Auswirkungen die Buchproduktion auf Mensch und Tier hat? Wir schon! Denn genau hier fängt unsere Verantwortung als Verlag an und aus Liebe zur Natur wollen wir dich nicht nur mit unseren Büchern inspirieren und begeistern, sondern auch dafür sorgen, dass sie vollkommen im Einklang mit dem Schutz der Umwelt stehen.
Wir finden: Es ist Zeit voranzugehen und neu zu denken. Genau aus diesem Grund sind wir den entscheidenden Schritt gegangen und haben unser letztes Buch »Happy Road – Dem Weg ist das Ziel egal« im Cradle to Cradle-Verfahren produzieren lassen. Außerdem sind wir seit neustem auch als »Klimaneutrales Unternehmen« zertifiziert.

Das Cradle to Cradle-Prinzip: Perfekte Kreisläufe

Übersetzt bedeutet Cradle to Cradle (C2C) »von Wiege zu Wiege« und ist ein Prinzip der perfekten Kreislaufwirtschaft, die der Chemiker und Verfahrenstechniker Michael Braungart mit dem Architekten William McDonough entwickelt hat. Das C2C-Verfahren orientiert sich am Kreislaufsystem der Natur, in dem keine ungenutzten Abfälle entstehen. Im Gegensatz dazu steht das konventionelle Produktions- und Abfallsystem, das dem Cradle to Grave-Prinzip folgt. Die Folge davon ist, dass massive Müllberge entstehen, deren jahrhundertelange Verrottung oder Verbrennung unsere Luft, Ozeane und Böden belastet. Und weil beim Cradle to Grave-Prinzip immer wieder neue Rohstoffe verwendet werden müssen, werden die endlichen Ressourcen unserer Erde stetig ausgeblutet und natürliche Lebensräume zerstört.

C2C ist also die logische Antwort auf den Hilfeschrei unserer Erde, der viel zu lange ignoriert wurde. Dabei ist das seit Ende der 90er Jahre bekannte Prinzip nicht wirklich neu, und doch so aktuell und relevant wie nie zuvor, da immer mehr Unternehmen auf eine Produktion im Sinne des C2C setzen. Konkret umgesetzt bedeutet C2C, dass ein Produktkreislauf geschaffen wird, dessen Endprodukt schadstofffrei und kompostierbar ist, damit daraus ein neues Produkt entstehen kann.

Wir umarmen zwar nicht regelmäßig Bäume, möchten unsere Wälder aber dennoch gern schützen.

C2C Produktdesign und Herstellung: Aus Vision wird Realität

Den unvermeidlichen CO2-Ausstoß kompensieren wir durch die Unterstützung von Klimaprojekten.

Welche Materialien wofür verwendet werden, richtet sich danach, um welches Produkt es sich handelt. Grundsätzlich wird dabei zwischen Verbrauchs- und Gebrauchsprodukten unterschieden. Weil Verbrauchsprodukte durch ihre Abnutzung unweigerlich in die Biosphäre gelangen, müssen die verwendeten Materialien vollständig biologisch abbaubar sein. Bei Gebrauchsprodukten verhält es sich etwas anders – diese kommen nämlich nicht immer ohne gefährliche Stoffe aus und dürfen aus diesem Grund gerade nicht in die Biosphäre gelangen. Deshalb sollen sie in technischen Kreisläufen, der sogenannten Technosphäre, endlos zirkulieren.
So wird der Abrieb eines Fahrradreifens an der Biosphäre ausgerichtet, der Rahmen dagegen nach Gesichtspunkten der Technosphäre kreiert. In der Buchbranche bedeutet C2C, dass auf Einschweißfolie verzichtet wird, Recyclingpapier oder Papier aus Grasfasern und schadstofffreie Materialien wie Klebstoff auf Wasserbasis sowie mineralölfreie Druckfarbe auf Leinölbasis verwendet werden, um die Bestandteile recyclinggerecht voneinander trennen zu können.

Neben dem Material spielt bei der Cradle to Cradle-Philosophie der Herstellungsprozess selbst ebenfalls eine entscheidende Rolle. Bei einer perfekten Umsetzung der Vision müssten alle Produkte ausschließlich in kreislauffähigen Anlagen mit erneuerbarer Energie hergestellt werden. Darüber hinaus adressiert C2C die sozialen Aspekte der Rohstoffgewinnung und Produktherstellung, sodass, konsequent weitergedacht, faire und menschenwürdige Arbeitsbedingungen entlang aller Wertschöpfungsketten anzustreben sind.
Auch, wenn noch nicht alle Aspekte der C2C-Vision immer und überall konsequent umgesetzt werden können – es fehlt noch an einigen politischen und juristischen Regelungen dazu – stellen bereits viele Unternehmen erfolgreich klimaneutrale oder klimapositive Produkte nach diesem Prinzip her und tun alles dafür, ihren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Wir machen dabei selbstverständlich mit!

Vermeiden, verringern, kompensieren – Wir als klimaneutrales Unternehmen

Dass wir es mit dem Respekt vor der Natur und dem Umweltschutz wirklich ernst meinen, beweisen wir nicht nur durch unsere neue Cradle to Cradle-Produktion, sondern auch durch unseren Status als frisch zertifiziertes »Klimaneutrales Unternehmen«. Um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Jedes Unternehmen produziert CO2-Emissionen, ungeachtet dessen, wie nachhaltig und sparsam es wirtschaftet. Wirklich entscheidend ist deshalb der Umgang damit – denn in Debatten rund um die Klimakrise wird das Scheinwerferlicht völlig zurecht auf die CO2-Emissionen von Unternehmen geworfen. Jedes Unternehmen, das den Entschluss fasst, klimaneutral zu werden, darf sich zertifizieren lassen.

Für klimaneutrales Vorgehen gilt: vermeiden, verringern, kompensieren. Zunächst werden die Emissionen eines Unternehmens rechnerisch erfasst. Diese können durch Heizung, Strom, Anfahrten zu Geschäftsräumen durch Mitarbeiter, Geschäftsreisen, Papierverbrauch und vieles Weitere verursacht werden. Nach Erfassung und Analyse der Emissionen geht es nun darum zu schauen, wo Emissionen erfolgreich vermieden und reduziert werden können. Das gelingt beispielsweise durch den Umstieg auf Ökostrom und die Vermeidung von Geschäftsreisen. Alle Emissionen, die nicht vermieden werden können, werden im dritten Schritt durch bestimmte globale Klimaschutzprojekte kompensiert. Aber auch heimische Projekte, wie das Pflanzen von Bäumen, ist Teil der Kompensation.


Nun fragst du dich sicher, was wir als WNJ-Verlag aktiv tun, um unser Unternehmen klimaneutral zu führen. Wie du vielleicht schon weißt, haben wir unser Herzensprojekt, den Verlag, von unserem Wohnmobil aus gestartet. Um unserer Linie treu zu bleiben, haben wir unser Unternehmen von Anfang an ortsunabhängig aufgebaut. Konkret bedeutet das, dass alle unsere Mitarbeiter:innen von überall auf der Welt mit uns zusammenarbeiten können, sodass wir durch das digitale Arbeiten sehr viel Papier einsparen können.


Auf Anfahrten und Geschäftsreisen können wir so komplett verzichten, was ein weiterer großer Pluspunkt in Sachen CO2-Vermeidung ist. Aktuell beziehen wir Ökostrom und planen in Zukunft noch einen Schritt weiterzugehen, indem wir einen Großteil unseres Stroms mittels Solaranlagen produzieren. Trotz unseres von Haus aus recht klimafreundlichen Unternehmens, lassen sich leider nicht alle Emissionen vermeiden. Diese kompensieren wir durch die Beteiligung an Klimaschutzprojekten und gleichen dadurch auch die in der Vergangenheit nicht im C2C-Verfahren produzierten Bücher aus.

Ein kleines Schlusswort

Auch als kleiner Verlag haben wir schon eine Menge auf die Beine gestellt und brennen dafür, auch weiterhin alle Wege zu gehen, die unsere wunderschöne Erde schützen und erhalten. Mit dir, allen unseren Leser:innen und Weltverbesserern da draußen, wachsen wir über uns hinaus und werden als Verlag stetig besser. Denn eines ist sicher: »Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt zu sehen wünschen.« – Mahatma Gandhi

Über die Autorin

Alena Löffelholz

Alena ist Studentin der Germanistik und Italianistik, freiberufliche Texterin, schon immer von Kopf bis Fuß wortverliebt und geht selten ohne ein inspirierendes Buch aus dem Haus. Absolute Glücklichmacher: Gute Gespräche bei einer gemütlichen Tasse Tee und Kerzenschein, Klippenwanderungen in Irland und herbstliche Waldspaziergänge.

Wir sind klimaneutral

Da wir uns unserer Verantwortung für die Umwelt sehr bewusst sind, haben wir uns durch ClimatePartner als klimaneutrales Unternehmen zertifizieren lassen. Dafür haben wir unseren Ausstoß an CO2 reduziert und den unvermeidlichen Rest kompensiert. Mehr Infos dazu und auch zu dem Druckverfahren Cradle 2 Cradle gibt es in einer ausführlichen Story. Unser ClimatePartner-Zertifikat ist natürlich auch öffentlich einsehbar.

Wir sind Eifel!

In der Region, in der wir leben und arbeiten, wollen wir uns einbringen und diese gemeinschaftlich aktiv mitgestalten.

Wir.Leben.Eifel. Das verbindet uns mit anderen Unternehmen – die Liebe zu unserer Heimat und der Wunsch, aktiv zu werden und die Eifel noch attraktiver zu machen. Die Marke Eifel ist das kommunikative Dach für die unterschiedlichen Lebenswelten in der Region. Die damit verbundene EIFELBOTSCHAFT ist das individuell unterschiedliche Bekenntnis zur vertrauten Heimat, zum faszinierenden Natur- und Kulturraum, attraktiven Wirtschaftsstandort oder touristischen Reiseziel.

Mit dem Aufbau der Marke Eifel geht die Zukunftsinitiative Eifel einen weiteren logischen Schritt zur Positionierung der Region nach außen und stellt sich damit aktiv dem Wettbewerb der Regionen. Diese positive Entwicklung wollen wir innerhalb und außerhalb der Eifel mit erlebbar und erkennbar machen.