Meike Moshammer

Auszeit in Wanderstiefeln

650 km von der Haustür bis zu den Alpen

Eben noch in einem festen Arbeitsverhältnis, steht Meike plötzlich ohne Job da. Kurz ist sie deshalb besorgt und ratlos, doch dann beschließt sie, es als Chance zu sehen. Sie hat unverhofft Freizeit geschenkt bekommen! Zeit, mit der sie machen kann, was sie möchte. 

Und was sie möchte, weiß die ausgebildete Wanderführerin ganz genau: von der Haustür bis zu den Alpen wandern. Also packt sie ihren Rucksack, verabschiedet sich von Mann Andy und Kater Max und – läuft los. 650 km quer durch Deutschlands Süden legt sie zurück und folgt dabei überwiegend dem Fernwanderweg »Romantische Straße«. Diese abwechslungsreiche Route fordert sie jeden Tag von neuem auf unterschiedliche Art und Weise heraus. 

Was Meike in den 31 Tagen ihrer Wanderung erlebt, wie sie mit dem Alleinsein umgeht und wie sie an dieser Erfahrung wächst, schildert sie auf leichte und unterhaltsame Weise.

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Kostenlose Leseprobe
Infos:
ISBN:

978-3-947824-069

Seitenzahl:

296 Seiten

Ersterscheinung:

Dezember 2019

Art:

Taschenbuch

Auflage:

1. Auflage

Format:

127 x 203 mm

Kriterien:

Unsere Bücher werden nicht in Einschweißfolien verpackt.

Im Print On Demand-Verfahren werden nur so viele Bücher gedruckt, wie auch bestellt werden. Es müssen am Ende keine Überkapazitäten vernichtet werden.

Infos:
ISBN:

978-3-947824-069

Ersterscheinung:

Dezember 2019

Auflage:

1. Auflage

Seitenzahl:

292 Seiten

Art:

Taschenbuch

Format:

127 x 203 mm

Kriterien:

Unsere Bücher werden nicht in Einschweißfolien verpackt.

Im Print On Demand-Verfahren werden nur so viele Bücher gedruckt, wie auch bestellt werden. Es müssen am Ende keine Überkapazitäten vernichtet werden.

Leseprobe

Ein weiterer Meilenstein: Rothenburg ob der Tauber

»Rothenburg ob der Tauber ist für viele Touristen DER Inbegriff einer deutschen Mittelalterstadt.«

Aber dann: Ankunft in Rothenburg ob der Tauber, wieder ein Meilenstein auf meinem Weg! Rothenburg war von Beginn an der
einzige Ort während meiner Wanderung, der zeitmäßig fix war. Denn morgen hat Andy Geburtstag und da wir seinerzeit unser
erstes romantisches Wochenende hier verbracht hatten, fand ich es eine schöne Idee, seinen diesjährigen Geburtstag gemeinsam
hier zu verbringen. Auf dieses Datum habe ich daher alle anderen Etappen ausgerichtet. Und während ich Rothenburg nun zu Fuß
erreicht habe, ist Andy mit dem Auto hierher unterwegs. Nach dem morgigen Pausentag wird er ab Sonntag einige Etappen mit
mir wandern.

Über das Klingentor gelange ich hinein in die Stadt und komme dabei direkt an der gotischen St. Jakob-Kirche vorüber, in der es
ebenfalls einen berühmten Altar vom Holzschnitzer Tilman Riemenschneider gibt. Nachdem ich heute Morgen mit der „Herrgottskirche“ bei Creglingen Pech hatte, ist die St. Jakob-Kirche zum Glück geöffnet und ich kann mir das Kunstwerk ansehen. Die Besichtigung kostet normalerweise Eintritt, doch die Dame am Kassenhäuschen stuft mich offenbar als Pilgerin ein und lässt mich gratis hinein, wie nett. Auch als ich den Irrtum aufkläre und ihr erkläre, dass ich nicht auf dem Jakobsweg unterwegs bin, sondern „nur“ zu Fuß zu den Alpen wandere, winkt sie mich freundlich durch. Ich wandele zunächst ein wenig durch die Kirche. Sie wirkt auf mich überraschend hell und freundlich und ist in ihrer Höhe beeindruckend. Längere Zeit verweile ich dann vor dem berühmten Heilig-Blut-Altar. Auch wenn ich keine große Kunstkennerin bin, beeindruckt mich, wie filigran die Figuren und Ornamente gearbeitet sind. Schön, dass ich den Abstecher in
die Kirche unternommen habe.

Doch für Rothenburg an sich bleibt an unserem morgigen Pausentag noch ausreichend Zeit. Daher steuere ich im Anschluss direkt unser heutiges Hotel „Alter Keller“ an. Hier warte ich in der Gaststube auf Andy und tippe dabei schon mal ein wenig.
Klar, dass auch mein Ankommens-Aperol Spritz dabei nicht fehlen darf! Zu meinem Glück ist es hier touristisch genug, so dass
das Getränk überall zu bekommen ist.
Der „Alte Keller“, in dem wir für die nächsten beiden Nächte ein Zimmer gebucht haben, ist eine schöne Unterkunft mitten
in den Gassen der Altstadt. Die holzvertäfelte Gaststube ist sehr gemütlich im bayrischen Stil eingerichtet. Unser Zimmer befindet sich direkt darüber im ersten Stock. Da es sich um ein altes Gebäude handelt, ist alles etwas schief und die Dielen knarren. Ansonsten ist es aber neu renoviert und charmant eingerichtet. Vor allem sind wir hier so zentral untergebracht, dass wir morgen von hier aus wunderbar die Stadt erkunden können.

Es ist schön, Andy wiederzusehen. Fünf gemeinsame Tage liegen nun vor uns, das sind gute Aussichten! Den Abend verbringen wir in der „Altfränkischen Weinstube“, und während wir bei Kerzenschein ein gutes Essen genießen, planen wir schon mal die nächsten Tage.

Aus der Presse

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Über die Autorin

Meike Moshammer

Meike Moshammer

Meike Moshammer wurde 1972 in Flensburg geboren. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann Andy und Kater Max in Sulzbach im Taunus. Wandern ist ihre Passion und so oft es möglich ist, ist Meike draußen in der Natur unterwegs.
Die ausgebildete Wanderführerin und Gesundheitswanderführerin hat bereits etliche Alpenüberquerungen hinter sich und diverse Fernwanderwege in Deutschland bewältigt. Ihre Sehnsucht, mehrere Tage oder Wochen zu Fuß mit dem Rucksack unterwegs zu sein, wurde dadurch jedoch nur noch mehr angeheizt und eine andere Art Urlaub kommt für sie gar nicht mehr in Frage. – Nicht immer zur Freude ihres Mannes …

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Im letzten Monat haben sich einige Presseberichte zu unseren Büchern angesammelt. Über Fahrtwind ist ein 6 seitiger Artikel in der aktuellen Ausgabe der BikeBild sowie ein Artikel in Vivanty erschienen. Zu dem Buch Happy Road gab es in der aktuellen Ausgabe des female explorers einen langen Artikel zu Sarahs und

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Komm uns auf dem Weihnachtsmarkt besuchen

Wir haben ab heute bis einschließlich zum 1. Advent (28.11.) mit unseren Büchern einen Stand auf dem Kölner Weihnachtsmarkt im Stadtgarten. Wenn ihr in der Nähe seid, kommt doch mal vorbei. Über netten Besuch würden wir uns riesig freuen! (Mit dem Codewort „Schlehe” gibt es für jeden eine kleine Überraschung

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