Victoria Lommatzsch

Der Ausbau-Ratgeber für die Vanküche

Leitfaden für Selbstausbauer

Absorberkühlschrank oder Kühlbox? Wie groß sollte mein Frischwassertank sein? Muss ich einen Wechselrichter installieren? Welche Bestimmungen muss ich für den Einbau von gasbetriebenen Geräten beachten? – Der Selbstausbau eines Transporters zum Camper erfordert sehr viel zeitaufwändige Recherche. Das gilt ganz besonders für den Einbau der Küche. Um dir viel Zeit und Mühe zu ersparen, hat die Autorin die Ergebnisse ihrer fundierten Recherchen und Erfahrungen im Selbstausbau hier für dich zusammengetragen.

 

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Kostenlose Leseprobe
Infos:
ISBN:

978-3-947824-373

Seitenzahl:

60 Seiten

Ersterscheinung:

Oktober 2020

Art:

Softcover

Auflage:

1. Auflage

Format:

127 x 203 mm

Kriterien:

Unsere Bücher werden nicht in Einschweißfolien verpackt.

Im Print On Demand-Verfahren werden nur so viele Bücher gedruckt, wie auch bestellt werden. Es müssen am Ende keine Überkapazitäten vernichtet werden.

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ISBN:

978-3-947824-373

Ersterscheinung:

Oktober 2020

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1. Auflage

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60 Seiten

Art:

Softcover

Format:

127 x 203 mm

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Unsere Bücher werden nicht in Einschweißfolien verpackt.

Im Print On Demand-Verfahren werden nur so viele Bücher gedruckt, wie auch bestellt werden. Es müssen am Ende keine Überkapazitäten vernichtet werden.

Leseprobe

Reisen in einem Van

»Die Küche muss den Ansprüchen und Voraussetzungen angepasst sein und trotzdem das Maximum an Komfort bieten. Die richtige Planung, gekonnte Umsetzung und eine durchdachte Packliste machen es möglich!«

Beim Reisen im Van lernt man unglaublich viel über sich selbst, da man auf kleinem Raum mit wenigen Mitteln auskommen muss. Man lernt, was einem wirklich wichtig ist und was man zum Glücklichsein tatsächlich braucht. Ich beispielsweise brauche ein paar Töpfe und Pfannen, sowie eine Kochstelle zum Zubereiten von Mahlzeiten. Ich brauche einen kleinen Markt, auf dem ich schlendern kann und frische Zutaten kaufe. Und ich brauche die Nähe zur Natur – das ist mir sehr wichtig.
Auch wer keine ausgeprägte Liebe zum Kochen hat, benötigt trotzdem eine Möglichkeit zum Zubereiten von Gerichten. Das kann mit einem einflammigen Kocher und einer Kühlbox beginnen und mit einem eingebauten Backofen und Kühlschrank mit Gefrierfach enden. Das Ausmaß des Ausbaus kommt dabei auf die individuellen Wünsche, das Budget und das Platzangebot an. Das Ziel ist jedoch dasselbe, nämlich eine optimale Versorgung und die Möglichkeit, das Notwendige (den Körper zu stärken) mit dem Nützlichen (etwas Leckeres zu essen) zu verbinden. Die Ansprüche sind ebenfalls dieselben: Die Küche muss platz- und ressourcensparend sein, darf nicht allzu viel kosten und nur ein gewisses Gewicht auf die Waage bringen. Sie muss den Ansprüchen und Voraussetzungen angepasst sein und trotzdem das Maximum an Komfort bieten.
Die richtige Planung, gekonnte Umsetzung und eine durchdachte Packliste machen es möglich!

DIE VANKÜCHE

Das Reisen in einem Van, ob nur für wenige Tage, Wochen oder sogar einen längeren Zeitraum, bedeutet Leben auf kleinstem Raum mit wenigen Mitteln. Es gibt nur eine limitierte Fläche mit beschränktem Stauraum, sodass das Mitführen unzähliger Utensilien sowie das Bereitstellen unendlicher Ressourcen, wie Wasser oder Strom, nicht möglich sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass an Lebensqualität eingebüßt werden muss. Es heißt eher, dass alles in einem kleinen Raum gut kombiniert und effizient gestaltet werden muss. Insbesondere die Vanküche hat vielerlei Ansprüche, die berücksichtigt werden wollen, und eine umfangreiche Planung verlangen. Das Lagern und Kühlen von Lebensmitteln, das ressourcensparende Kochen, ausreichender Stauraum und eigene Gestaltungsideen müssen unter anderem miteinander kombiniert werden. Das Konzept muss baulich und finanziell umsetzbar sein und hinzu kommt die Notwendigkeit der Praktikabilität, Flexibilität und auch der Sicherheit für unterwegs.

ÜBERLEGUNGEN VORAB

Wie bereits angedeutet, bedeutet der Ausbau eines Vans umfangreiche Vorarbeit, Recherche und Planung. Die einzelnen Thematiken müssen recherchiert, Empfehlungen verglichen und eigene Präferenzen herausgefunden werden. Denn es gibt leider nicht die „eine Wahrheit“. Jeder Van ist so individuell, wie sein Besitzer und folgt zudem eigenen bauseitigen und auch finanziellen Anforderungen. Der Fokus eines jeden Van-Ausbaus ist verschieden und kann auf die Mitnahme der Familie, des Equipments für eine Sportart oder eines Hobbies, sowie auf dem Mitreisen eines Haustieres liegen. Daher ist es besonders wichtig, zu Beginn eines Ausbaus eine Liste zu erstellen, die genau diese Anforderungen und den Fokus wiedergibt. Darüber hinaus ist es wichtig, die Anzahl der Mitreisenden (inkl. Tiere) sowie die beabsichtigte Reisedauer zu definieren. Denn jeder Passagier braucht einen gesicherten Sitzplatz, einen gewissen Stauraum und hat einen Einfluss auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen (Wasser, Gas etc.). Auch die Dauer der Reise hat einen Einfluss auf diese Punkte. Wichtig ist ebenfalls die Größe der Mitreisenden, um die Dimension des Bettes, der Fahrzeughöhe und Freiflächen beachten zu können. Nimm dir also Papier und Stift und starte mit einer Mind-Map. Trage hier die Anforderungen und Rahmenbedingungen zusammen. Schnell wirst du einen Eindruck davon erhalten, welche Eckpunkte zu beachten sind und kannst Rückschlüsse auf Fahrzeuggröße sowie bauliche Dimensionen schließen.

Vicky im Interview mit Vantour

Vicky baute Ihren Van in 4 Monaten aus

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Aus der Presse

Stimmen zum Buch

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Das sagen unsere Leser:innen

Meinungen zum Buch

Hammer

Rated 5 out of 5

Ich interessiere mich sehr für fremde Länder, besonders auch für die Mentalität der Menschen, die dort leben und da coronabedingt Reisen im Moment noch mehr im Kopf geschieht, hat mich dieses Buch natürlich sofort gelockt. Auch wenn ich kein Mensch bin, der sich so aus dem Leben ausklinkt und derart auf Tour geht, hatte ich gute Unterhaltung.
„Von Österreich aus wollen wir über Slowenien und die kroatische Küste– weil Mathias das Mittelmeer liebt– nach Bosnien fahren, […] bevor wir über Montenegro und Serbien nach Rumänien fahren wollen. Ein Land, in dem noch keiner von uns war, von dem wir aber nur Gutes gehört haben. Von dort soll es nordwärts gehen, durch die Ukraine und Polen ins Baltikum, wo wir die Fähre nach Helsinki nehmen und immer weiter in den Norden fahren wollen. Unser vorläufiges Ziel ist das Nordkap, das Ende der Welt. Der weitere Plan sieht vor, den Winter in Skandinavien zu bleiben und dabei langsam die norwegische Küste entlang zu fahren. Nordlichter zu sehen ist schon immer ein Traum von mir und Mathias wünscht sich, einmal eine Skitour zu gehen, deren Abfahrt erst am Strand, auf Meereshöhe endet.“, genau das ist der Plan, den Sarah Knigge und der Österreicher Mathias erst wenige Wochen nach ihrem Kennenlernen bei einem Urlaub Sarahs, bei dem sie ihn fassen, in die Tat umsetzten, denn obwohl sie sich noch kaum kennen gilt, „Sch…. di ned oa! Donn lernen wir uns e gut kennen– donn wissma, ob’s basst.“ Und genau an dieser Vanlife Erfahrung lässt die Autorin ihre Leser hier teilhaben.
In kurzen Kapiteln, die allesamt mit einem doppelseitigen Bild, oft auch einigen Zitaten vom ihrem Reisepartner oder auch von Bekannten und Freunden und einer witzigen Überschrift beginnen, was allessamt schon Vorfreude auf das, was einen erwartet macht, erzählt sie chronologisch zum Reiseverlauf, den man in einer vorangestellten Karte findet, kleine Episoden, die von Erfahrungen auf ihrer Reise berichten. Klar, auch wenn man zwischendurch bei Begegnungen z.B. die bulgarische Gastfreundschaft erleben, man mal mit in eine finnische Sauna, auch einsam mit im Schneewind am Nordkap stehen darf oder von Bären Warn Apps in Rumänien erfährt, geht es dabei weniger darum, eine Liste an Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten, den Leser an den Besonderheiten des Landes im Allgemeinen teilhaben zu lassen, sondern eher um ihre konkreten Empfindungen und Erlebnisse als Vanlifer. Das fängt bei der Reiseplanung bzw. dem Ausbau des Transporters an, führt über Erlebnisse mit Menschen, die ihnen auf ihrer Reise begegnen, oft auch anderen Vanlifern oder Reisenden, die nicht für die Mentalität der Menschen des Landes stehen, oder die eine oder andere Panne und Enttäuschungen bis hin zu den unbeschreiblich schönen Momenten, die man wohl nur bei dieser Art zu reisen erleben kann.
Über Airbnb bei Mathias eingemietet, sich verliebt und dann kurzentschlossen zu solch einer Reise aufbrechen. Hut ab vor dem Mut, den ich sicher nicht hätte. Ganz oft habe ich mir gedacht, das hätte ich wohl nicht so durchgestanden, Nächte im Auto bei -21°, keine „richtige“ Toilette, wenn man muss, sind nur zwei Beispiele dafür. Ich kann mir im Moment auf gar keinen Fall vorstellen, als Vanlifer auf Tour zu gehen und habe eher zum Buch gegriffen, weil ich dachte, dass ich hier per Kopfkino eine Reise unternehmen kann. Ja, ich will z.B. auch unbedingt selbst noch irgendwann Nordlichter sehen und ans Nordkap reisen, warum also nicht bis das in die Tat umgesetzt wird, schon einmal lesend hinreisen.
Mit einem vergnüglichen Stil von den ersten Pannen begonnen, Mit„Situation“ meine ich die Tatsache, dass ich bei meiner schwungvollen Einfahrt auf dieses österreichische Supermarkt-Parkdeck vergessen habe, dass sich mein Fahrrad auf dem Autodach befindet. Es handelt sich um einen dieser Dachgepäckträger, in die das Fahrrad aufrecht stehend eingespannt wird, wodurch das Auto knapp einen Meter an Höhe gewinnt“, habe ich mich sofort gut unterhalten gefühlt, denn der kurzweilige, plaudernde und anschauliche Schreibstil der Autorin liest sich sehr locker und flüssig. Es ist ihr erstes Buch, dennoch merkt man deutlich, dass sie sich ausdrücken kann, hier hilft ihr sicher auch ihre Erfahrung als Pressereferentin. Kam dann nach einigen Kapiteln ein wenig Ernüchterung darüber auf, dass es hier weniger um Land und Leute, zumindest nicht in dem Maße, wie ich es mir erhofft habe, geht, fand ich es, mich einmal damit abgefunden, jedoch sehr interessant zu erfahren, wie ich mir ein solches Leben vorstellen kann. Gut hat mir dabei gefallen, dass die Autorin dabei auch keine Tabus auslässt, „Wir müssen übers Ka…. reden!“ Au weia. Nicht gerade mein Lieblingstopic, schon gar nicht mit dem neuen Freund und in einer Phase der Beziehung, in der man jegliche Form von Körpergeruch und -ausscheidungen noch ignoriert und sich am liebsten als elfengleiches Sakralwesen präsentieren würde, das nicht schwitzt, nicht auf die Toilette muss und dessen Atem morgens nach Blumenbouquet riecht.“, oder alles schönfärbt, sondern Probleme klar anspricht, sodass man wirklich eine realistische Vorstellung bekommen kann. Immer wieder konnte ich herzhaft schmunzeln, wofür oft Mathias mit seiner rustikalen Art und seinem österreichischen Dialekt gesorgt hat, von dem man einige Kostproben, ab und an auch samt Erklärung, bekommt. „Du kannst ja zu Fuß gehen, wennd wüst!“, Außerdem kenne ich Mathias bereits gut genug, um zu spüren, dass er verstimmt ist.„Ozipft“, nennen die Österreicher diesen Zustand, der irgendwo zwischen grummelig und angesäuert rangiert.„Vergnatzt“, würde man in Berlin sagen,„angepisst“ in der gymnasialen Oberstufe und Sissi würde ihn wahrscheinlich als„echauffiert“ bezeichnen. Semantisch unterscheidet sich„ozipft“ von„grantig“, denn Ersteres bezeichnet eher einen stillen Gemütszustand, wohingegen der Grant gern nach außen getragen wird, weshalb er auch leichter zu erkennen ist.“, ist nur ein Beispiel dafür. Auch emotional konnte mich die Autorin immer wieder bewegen, so habe ich z.B. oft mit den beiden Reisenden gelitten, z.B. wenn Mathias irre Bauchschmerzen hat, sie durch den Schneesturm stapfen müssen oder als sie zwei Welpen von der Straße retten, da war ich zudem irre gespannt, was aus den beiden Wollknäuln werden wird. Auch wenn ich nicht immer jedes Verhalten nachvollziehen konnte, „Und bin ich wirklich so egoistisch, dass ich noch nicht einmal in einem Moment, in dem ich Mathias so offensichtlich leiden sehe, nachgeben und sagen kann: Gut, dann fahren wir nach Hause, deine Gesundheit geht vor?“, meiner Meinung nach schon, aber ich stecke ja auch nicht real in der Situation, habe ich insgesamt eine gute, anschauliche und lebendige Vorstellung davon bekommen, was Menschen, die eine solche Herausforderung leben, dazu bewegt. Auch wenn ich dieses Buch sicher nicht gelesen habe, um mir Tipps, wie man z.B. einen solchen Transporter bauen kann, um zu erfahren, was sich als nützlich erweist, was eher nicht oder einfach darauf aufmerksam gemacht zu werden, was man auf jeden Fall bedenken sollte, möchte ich noch erwähnen, dass das alle, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, ebenfalls eine solche Reise in Angriff zu nehmen bekommen werden.
Alles in allem ein unterhaltsamer Reisebericht, der mich am Leben als Vanlifer teilhaben hat lassen und der trotz der kleinen Ernüchterung zu Beginn noch fünf Sterne bekommt.

Hans

Hammer!!!

Rated 5 out of 5

Not bad at all

Senna

Super gut

Rated 0 out of 5

Lorem ipsum

Bananamann

Über die Autorin

Victoria Lommatzsch

Victoria Lommatzsch

Vicky hat ihren 30. Geburtstag zum Anlass genommen, noch mal ganz von vorn anzufangen. Sie kündigte ihren Job und kaufte sich einen Transporter, den sie »Spencer« taufte und innerhalb eines Winters selbst zu einem gemütlichen Van umbaute. In ihrem neuen rollenden Zuhause fuhr sie ein Jahr lang allein durch Europa. Mit im Gepäck: ihre große Leidenschaft für’s Kochen und eine gehörige Portion Neugier.  Sie besuchte Märkte, Manufakturen, Röstereien, Käsereien, Destillerien und vieles mehr. Nahm an Kochkursen und Verkostungen teil, war hochseefischen in Norwegen und melkte Esel in den Pyrenäen, immer auf der Suche nach authentischen, regionalen Rezepten, die Abwechslung in die Camper-Küche bringen. 

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